Was ist Attack Surface Management?
Attack Surface Management (ASM, Angriffsflächenmanagement) ist die kontinuierliche Erfassung, Bewertung und Reduktion aller Punkte, über die ein Angreifer ein Unternehmen erreichen kann: extern, intern und in der Cloud. Anders als ein einmaliger Scan arbeitet ASM fortlaufend und meldet Veränderungen wie neue Hosts, neue Dienste oder neue Schwachstellen. blacklens.io ergänzt diese Sicht um Darknet-Signale und Lookalike-Domains, sodass aus dem Inventar eine priorisierte Aufgabenliste wird.
Wie unterscheidet sich blacklens.io von einem Penetrationstest?
blacklens.io überwacht Ihre Angriffsfläche kontinuierlich und automatisiert, ein Penetrationstest prüft zu einem Zeitpunkt manuell, wie weit ein Angreifer tatsächlich kommt. Die Plattform findet bekannte Schwachstellen, Fehlkonfigurationen und geleakte Zugangsdaten auch zwischen zwei Tests; Pentester finden Logikfehler und verkettete Angriffe, die kein Scanner erkennt. Beides ergänzt sich: Mit Penetration Testing as a Service landen manuelle Funde samt Retest direkt in blacklens.io, individuelle Penetrationstests bietet snapSEC Consulting an.
Wo werden die Daten verarbeitet?
blacklens.io ist in Europa entwickelt und gehostet: Die Plattform läuft in Rechenzentren in der DACH-Region, die nach ISO 27001 und SOC 2 zertifiziert sind. Die Zertifikate gelten für die Rechenzentren, nicht für die snapSEC GmbH selbst. Scans kommen ausschließlich aus Österreich, Deutschland und der Schweiz. KI-Funktionen laufen auf einem selbst betriebenen Sprachmodell (self-hosted LLM); externe KI-Anbieter werden nicht verwendet.
Wie wird blacklens.io lizenziert?
blacklens.io wird nach dem Umfang lizenziert, also nach der Zahl der überwachten Assets, und alle Module sind in einer Lizenz enthalten. Öffentliche Listenpreise gibt es nicht, weil sich der Preis aus Ihrem Prüfumfang ergibt. Ein Angebot erhalten Sie nach einem kurzen Gespräch mit uns oder über blacklens.io. Bevor Sie sich entscheiden, können Sie die Plattform 14 Tage lang kostenlos mit Ihrer eigenen Domain testen.
Kann ich blacklens.io testen?
Ja, blacklens.io lässt sich 14 Tage lang kostenlos testen. Für einen ersten Eindruck zeigt der kostenlose Exposure-Check auf blacklens.io, was über Ihre Domain öffentlich sichtbar ist. Wenn Sie die Plattform lieber zuerst sehen möchten, buchen Sie eine Demo oder schreiben Sie uns über das Kontaktformular. Wir besprechen dann Ihren Prüfumfang und die sinnvollen nächsten Schritte.
Wie hängen blacklens.io und snapSEC zusammen?
blacklens.io ist eine Plattform der snapSEC GmbH: Das österreichische Cybersecurity-Unternehmen aus Vorchdorf entwickelt und betreibt sie selbst. blacklens.io ist einer von drei Geschäftsbereichen von snapSEC, neben ACDC (Managed SOC) und Consulting. Produktdetails, Test und Exposure-Check finden Sie auf www.blacklens.io. Gespräche über Einsatz, Lizenz und die Kombination mit Penetrationstests oder ACDC führen Sie direkt mit snapSEC.
Hilft blacklens.io bei NIS2?
Ja, blacklens.io unterstützt technische Maßnahmen, die NIS2 verlangt, ersetzt aber keine rechtliche Prüfung. Artikel 21 der Richtlinie (EU) 2022/2555 fordert unter anderem die Behandlung von Schwachstellen, die Sicherheit der Lieferkette und Asset-Management; in Österreich gilt dafür seit 1. Oktober 2026 das NISG 2026. blacklens.io liefert dazu Inventar, priorisierte Schwachstellen, Lieferanten-Monitoring und Berichte, die den Umgang mit Schwachstellen laufend dokumentieren. Technische Orientierung, keine Rechtsberatung.
Deckt blacklens.io auch interne Systeme und die Cloud ab?
Ja, neben der externen Angriffsfläche prüft blacklens.io auch interne Netze und Cloud-Konten. Intern arbeitet der Sentry-Scanner, der als virtuelle Maschine oder Docker-Container in Ihrem Netz läuft und Server, Clients, OT-Geräte und Active Directory prüft. Cloud-Konten wie Microsoft 365, Azure oder AWS binden Sie über Konnektoren an. Alle Funde landen im selben Inventar und im selben Workflow, mit einheitlichen Schweregraden.